Brennelementbecken: CASTOR® V/19 Beladung

Das Erkundungsbergwerk Gorleben wurde auf seine Eignung zur Endlagerung von wärmeentwickelnden, hochradioaktiven Abfällen untersucht.  Ein Großteil dieser Abfälle entsteht beim Betrieb von Kernkraftwerken, Leistungs- wie auch Forschungsreaktoren, in Form von abgebrannten Brennelementen. Darüber hinaus entstanden bei der bis zu 2005 in Deutschland zulässigen Wiederaufarbeitung von abgebrannten Brennelementen in Frankreich und Großbritannien Abfälle in Form von verglasten Spaltprodukten und Aktiniden (HAW- bzw. CSD-V Kokillen), Gebinde mit verpressten Hüllrohrstücken und Strukturteilen (CSD-C) oder Kokillen mit verglasten Spülwässern (CSD-B).

 

Die Menge der abgebrannten Brennelemente, die zur Endlagerung anstehen werden, wird nach der Änderung der Laufzeiten der Kernkraftwerke (13. Atomgesetznovelle vom Juni 2011) insgesamt bei ca. 10.000 t Schwermetall  liegen. Aus der Wiederaufarbeitung werden insgesamt etwa 8.000 Kokillen bzw. Gebinde zur Endlagerung anstehen.

Stand: 30.10.2013