Konrad-Container
Die Schachtanlage Konrad ist für die Endlagerung von schwach- und mittelradioaktiven Abfällen, auch Abfälle mit vernachlässigbarer Wärmeentwicklung genannt, vorgesehen. Mit der Inbetriebnahme ab ca. 2019 wird für den volumenmäßig weitaus größten Teil (ca. 90%) der radioaktiven Abfälle in Deutschland eine langfristig sichere Entsorgung gewährleistet sein. Es handelt sich hierbei nach Prognosen des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS) um etwa 291.000 m³ Abfälle, die bis zum Jahr 2080 anfallen werden. 60% davon stammen aus dem Betrieb und der Stilllegung von Kernkraftwerken. Der restliche Anteil kommt aus anderen Bereichen, z.B. aus Forschungszentren, der kerntechnischen Industrie, den Landessammelstellen oder der Medizin.

Stand: 14.11.2011