• Die „Gorlebener Rinne“ zeigt Spuren der letzten Eiszeit über dem Salzstock. Zeigt dies nicht, dass der Standort nicht sicher sein kann?

    Das den Salzstock Gorleben überlagernde Deckgebirge des Tertiär und Quartär besteht aus Kiesen, Sanden, Tonen und Schluffen. Prägend für das Deckgebirge ist die „Gorlebener Rinne“, die während der Vergletscherung Norddeutschlands während der Elster-Eiszeit, etwa vor 400.000 Jahren, entstand. Das Vorhandensein einer Gletschereinwirkung über einem Salzstock ist keine Besonderheit im norddeutschen Raum und muss daher in Langzeitsicherheitsbetrachtungen für das Endlager als gegeben unterstellt werden, da bei zukünftigen klimatischen Entwicklungen weitere Eiszeiten, und damit Gletscherbildungen, nicht ausgeschlossen werden können.