• Hat die Situation im Salzbergwerk Asse nicht gezeigt, dass man in einem Salzstock radioaktive Abfälle nicht sicher und dauerhaft lagern kann?

    Die Situation in der Asse ist nicht mit einer Endlagerung von Abfällen in einem Endlager im Salz zu vergleichen, das ausschließlich zu diesem Zweck aufgefahren wurde. Die Asse ist ein ehemaliges Gewinnungsbergwerk, in dem durch den Salzabbau große Hohlräume (mehrere Millionen Kubikmeter) geschaffen wurden. Das Salz wurde teilweise bis wenige Meter an das Deckgebirge heran abgebaut. Die Hohlräume wurden im Anschluss an den Abbau nicht sofort verfüllt.

    Bei der Endlagerung von hochradioaktiven Abfällen wird ein unverritzter Salzstock genutzt, in den lediglich die Strecken aufgefahren würden, die für die Einlagerung von Abfällen genutzt werden sollen. Unmittelbar danach würden die Einlagerungshohlräume mit Salzgrus verfüllt.