• Wer ist für die radioaktiven Abfälle in der Asse verantwortlich?

    Die Einlagerung von radioaktiven Abfällen in der Asse fand in 1960er und 1970er Jahren durch den damaligen Betreiber der Schachtanlage, der Gesellschaft für Strahlenforschung, statt. Diese kaufte das ehemalige Salzbergwerk 1965 im Auftrag des Bundes für Forschungszwecke. Für die Einlagerung wurden vom Bund Annahmegebühren von den Abfallverursachern erhoben. Mit der Einlagerung sind die Abfälle in das Eigentum des Bundes übergegangen. Die Abfälle stammten aus den Forschungszentren Karlsruhe und Jülich (ca. 50% bzw. ca. 10%), und aus deutschen Kernkraftwerken (ca. 20%). Die verbleibenden ca. 20% waren Abfallgebinde von Landessammelstellen und aus der kerntechnischen Industrie.