Organisationen für Endlagerforschung

Mit der Betreuung der BMWi-Projekte ist der Projektträger Karlsruhe - Wassertechnologie und Entsorgung (PKTA-WTE) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) beauftragt. Mit der Bearbeitung der vom BMWi geförderten anwendungsorientierten Grundlagenforschung wurde eine Vielzahl von Institutionen beauftragt. Einen großen Teil der Projekte hat dabei beispielsweise die Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit mbH, die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe und die DBE Technology bearbeitet.

BMU definiert Projekte im Umweltforschungsplan

Neben dem BMWi-Förderkonzept, das mehrjährig fortgeschrieben wird, werden die vom BMU geförderten Projekte im jährlich erstellten Umweltforschungsplan (UFO-Plan) im Bereich „Ver- und Entsorgung“ festgelegt. Der UFO-Plan des BMU 2010 beinhaltet 15 Forschungsprojekte in diesem Bereich. Hierzu gehören beispielsweise die Projekte „Planung der dialogorientierten Aktivitäten zur Auswahl und Bewertung eines Endlagerstandortes für hochaktive, wärmeentwickelnde Abfälle“ oder das Projekt „Bestandsaufnahme und Prognose von NORM-Rückständen für die Endlagerung in einem Endlager für radioaktive Abfälle“. NORM steht für „naturally occuring radioactive materials“, diese radioaktiven Stoffströme stammen beispielsweise aus der Rohstoffgewinnung (Abraum) oder der Rohstoffverarbeitung (Aschen, Schlacken etc.).