Die Salze der Asse bildeten sich, wie auch alle anderen Salzvorkommen in Norddeutschland, vor rund 240 Millionen Jahren im sogenannten Zechstein.

Der Asse-Höhenzug liegt ca. 25 km südöstlich von Braunschweig. Er ist das westliche Ende einer über 25 km bis nach Jerxheim reichenden NW-SE streichenden Salzaufstiegslinie (Asse-Heeseberg-Zug). Er erstreckt sich von Groß-Denkte aus in südöstlicher Richtung über etwa 8 km bis nach Klein-Vahlberg. Der bewaldete Höhenzug erhebt sich bis auf 230 m über Normalnull.

Das Salz wurde im Laufe der Zeit zu einem Sattel unter dem darüber liegenden, jüngeren Deckgebirge aufgefaltet, es bildete sich eine Sattelstruktur. In dieser findet man verschiedene Salze: Staßfurt-Steinsalz, Carnallitit, Leine-Steinsalz und Anhydritmittelsalz.

Das den Sattel umgebende Deckgebirge besteht aus den in den dem Zechstein folgenden Erdzeitaltern gebildeten Ton-, Kalk- und Sandsteinen sowie Muschelkalk. Das Deckgebirge direkt über dem Zentrum des Salzsattels wie auch die Südwestflanke ist durch auffallende Störungsstrukturen gekennzeichnet.