07.11.2012 Erneute Unterbrechung der Erkundungsarbeiten
2011 Vorschlag eines „Dialog- und Beteiligungsprozesses“ durch das BMU
2010 Wiederaufnahme der Erkundung, Beauftragung einer „Vorläufigen Sicherheitsanalyse Gorleben“ (VSG)
2005 Veröffentlichung des Syntheseberichts  „Konzeptionelle und sicherheitstechnische Fragen der Endlagerung  radioaktiver Abfälle – Wirtsgesteine im Vergleich“ des BfS  zur Beantwortung der 2000 formulierten Fragen
2000 Beginn des Gorleben-Moratoriums zur Klärung von konzeptionellen und sicherheitstechnischen Zweifelsfragen des Bundes
1996 Durchschlag zwischen den Schächten 1 und 2
1989 Beginn der Abteufarbeiten des Schachts Gorleben 2, Erreichen der Endteufe von 840 m in 1995
1986 Beginn der Abteufarbeiten des Schachts Gorleben 1 und damit auch Beginn der untertägigen Erkundungsarbeiten, Erreichen der Endteufe von 944 m in 1997
1983 Zwischenbericht der Physikalisch-technischen Bundesanstalt (PTB) über die bisherigen Ergebnisse der Standorterkundung; öffentliche Informations- und Diskussionsveranstaltung vor dem Schachtabteufen; Zustimmung der Bundesregierung zur Aufnahme der untertägigen Erkundung; Veröffentlichung der „Sicherheitskriterien für die Endlagerung radioaktiver Abfälle in einem Bergwerk“ durch das BMI
1979/1980 Zustimmung des Kreistages Lüchow-Dannenberg zu den Tiefbohrungen in Gorleben
1977 Benennung von Gorleben als Standort für ein Nukleares Entsorgungszentrum durch die Niedersächsische Landesregierung

Beschluss der Bundesregierung zur Erkundung von Gorleben als potenziellem Endlagerstandort; Gründung der „Gorleben-Kommission“ des Landkreises Lüchow-Dannenberg.
1976 Einrichtung eines Energiebeirates zur Beratung der Niedersächsischen Landesregierung; Untersuchung von mehr als 140 Salzstöcken in mehreren Auswahlschritten
1973/1974 Die Bundesregierung plant ein „Nukleares Entsorgungszentrum“. Eine Kommission untersucht 26 verschiedene Standorte und zieht drei in die engere Wahl.
1963/1964 Entscheidung des Bundes zur Endlagerung in tiefen geologischen Formationen Empfehlung der BGR zur Endlagerung von hochradioaktiven Abfällen in Steinsalz