29.07.2014 Der Bund und das Land Niedersachsen verständigen sich auf eine konkrete Umsetzung des Offenhaltungsbetriebs (Schließung des EB 1 und Teilen der Infrastrukturbereichs).
27.07.2013 Bergmännische Erkundungsarbeiten in Gorleben sind durch das Inkrafttreten des Standortauswahlgesetzes (StandAG) vorerst beendet. Das Bergwerk muss gemäß StandAG offengehalten werden, bis weitere Entsorgungsoptionen im Rahmen des Auswahlverfahrens durchgeführt werden oder Gorleben als Standort ausgeschlossen wird.
07.11.2012 Erneute Unterbrechung der Erkundungsarbeiten
2011 Vorschlag eines „Dialog- und Beteiligungsprozesses“ durch das BMU
2010 Wiederaufnahme der Erkundung, Beauftragung einer „Vorläufigen Sicherheitsanalyse Gorleben“ (VSG)
2005 Veröffentlichung des Syntheseberichts  „Konzeptionelle und sicherheitstechnische Fragen der Endlagerung  radioaktiver Abfälle – Wirtsgesteine im Vergleich“ des BfS  zur Beantwortung der 2000 formulierten Fragen
2000 Beginn des Gorleben-Moratoriums zur Klärung von konzeptionellen und sicherheitstechnischen Zweifelsfragen des Bundes
1996 Durchschlag zwischen den Schächten 1 und 2
1989 Beginn der Abteufarbeiten des Schachts Gorleben 2, Erreichen der Endteufe von 840 m in 1995
1986 Beginn der Abteufarbeiten des Schachts Gorleben 1 und damit auch Beginn der untertägigen Erkundungsarbeiten, Erreichen der Endteufe von 944 m in 1997
1983 Zwischenbericht der Physikalisch-technischen Bundesanstalt (PTB) über die bisherigen Ergebnisse der Standorterkundung; öffentliche Informations- und Diskussionsveranstaltung vor dem Schachtabteufen; Zustimmung der Bundesregierung zur Aufnahme der untertägigen Erkundung; Veröffentlichung der „Sicherheitskriterien für die Endlagerung radioaktiver Abfälle in einem Bergwerk“ durch das BMI
1979/1980 Zustimmung des Kreistages Lüchow-Dannenberg zu den Tiefbohrungen in Gorleben
1977 Benennung von Gorleben als Standort für ein Nukleares Entsorgungszentrum durch die Niedersächsische Landesregierung

Beschluss der Bundesregierung zur Erkundung von Gorleben als potenziellem Endlagerstandort; Gründung der „Gorleben-Kommission“ des Landkreises Lüchow-Dannenberg.
1976 Einrichtung eines Energiebeirates zur Beratung der Niedersächsischen Landesregierung; Untersuchung von mehr als 140 Salzstöcken in mehreren Auswahlschritten
1973/1974 Die Bundesregierung plant ein „Nukleares Entsorgungszentrum“. Eine Kommission untersucht 26 verschiedene Standorte und zieht drei in die engere Wahl.
1963/1964 Entscheidung des Bundes zur Endlagerung in tiefen geologischen Formationen Empfehlung der BGR zur Endlagerung von hochradioaktiven Abfällen in Steinsalz