28.09.2013 Bundestag beschließt das Gesetz zur Rückholung radioaktiver Abfälle und Stillegung der Schachtanlage Asse II (Lex Asse)
ab 02.2012 Bohrungen werden in der Schwebe der Einlagerungskammern durchgeführt, um Erkenntnisse über die Stabilität der Kammerdecke zu gewinnen. Wegweisend sind diese Vorgänge für die Rückholung der radioaktiven Abfälle, was die Sicherheit und Technik angeht.
21.04.2011 Niedersächsisches Ministerium für Umwelt (NMU) erteilt eine Genehmigung nach §9 Absatz 1 AtG zum Anbohren der Einlagerungskammern 7 und 12

seit 2010

„Faktenerhebung“ durch das BfS, um eine Datengrundlage zur endgültigen Entscheidung für die Rückholung zu gewinnen
02.07.2010 Stellungnahme der Entsorgungskommission des BMU (www.entsorgungskommission.de) zur Rückholung der Abfälle
2010 BfS führt einen Optionenvergleich durch. Von den Möglichkeiten Verfüllung, Umlagerung innerhalb des Bergwerks und Rückholung der Abfälle schlägt das BfS die Rückholung vor, da für die Option Verfüllung kein Langzeitsicherheitsnachweis geführt werden könne.
2009 Neuer Betreiber wird das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS). Betrieb der Anlage nach Atomrecht.
2007 Antrag auf endgültige Schließung der Anlage durch das Helmholtz-Zentrum München (HMGU – bis zum 31.12.2007 GSF)
2004 Abschluss der Verfüllung der Hohlräume in der Südflanke  (insgesamt mehr als 2,2 Mio. Tonnen Salz)
1995 GSF stellt ein Konzept zur Schließung vor und beginnt Maßnahmen zur Stabilisierung durch Verfüllung von Hohlräumen mit Material aus dem ehemaligen Kalisalzbergwerk Ronnenberg
1995 Ende der Forschungsarbeiten der GSF
1988 Entdeckung eines Lösungszutritts an der Südflanke
31.12.1978 Ende der Einlagerung radioaktiver Abfälle, Fortführung von Forschungs- und Entwicklungsarbeiten
29.12.1975 Genehmigung (zeitlich befristet bis zum 31.12.1978) für die dauerhafte Einlagerung von insgesamt 250.000 Curie (inkl. 3 Genehmigungsnachträge)
27.07.1971 Erteilung einer Genehmigung für die dauernde Einlagerung schwachradioaktiver Abfälle nach § 3 StrlSchV, begrenzt auf insgesamt 40.000 Curie und zeitlich befristet bis zum 31.12.1975

Zeitgleich Genehmigung zur „Versuchseinlagerung von mittelradioaktiven Rückständen“ mit einer Gesamtaktivität von 500.000 Curie nach § 3 StrlSchV, zeitlich befristet bis zum 31.03.1977 (inkl. 3 Genehmigungsnachträge), zusätzlich Erteilung einer atomrechtlichen Aufbewahrungsgenehmigung nach § 6 Atomgesetz.
28.10.1970 Erteilung der Genehmigung für die 4. Versuchseinlagerung
24.04.1969 Erteilung der Genehmigung für die 3. Versuchseinlagerung
21.09.1967 Erteilung der Genehmigung für die 2. Versuchseinlagerung
04.04.1967 Beginn der Einlagerung von schwachradioaktiven Abfällen
22.03.1967 Genehmigung des Betriebsplans der GSF für die erste Versuchseinlagerung und zum Umgang mit radioaktiven Stoffen nach § 3 der 1. Strahlenschutzverordnung (StrlSchV) vom 24.06.1960 durch das Bergamt Wolfenbüttel, begrenzt auf max. 1.700 Abfallgebinde und eine Gesamtaktivität von 20 Curie.
1965 Die Gesellschaft für Strahlenforschung (GSF) kauft das Salzbergwerk im Auftrag des Bundes für Forschungszwecke
1906-1964 Industrielle Nutzung der Asse als Salzbergwerk (Kali- und Steinsalz)