| seit 2010 | „Faktenerhebung“ durch das BfS, um eine Datengrundlage zur endgültigen Entscheidung für die Rückholung zu gewinnen |
| 02.07.2010 | Stellungnahme der Entsorgungskommission des BMU (www.entsorgungskommission.de) zur Rückholung der Abfälle |
| 2010 | BfS führt einen Optionenvergleich durch. Von den Möglichkeiten Verfüllung, Umlagerung innerhalb des Bergwerks und Rückholung der Abfälle schlägt das BfS die Rückholung vor, da für die Option Verfüllung kein Langzeitsicherheitsnachweis geführt werden könne. |
| 2009 | Neuer Betreiber wird das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS). Betrieb der Anlage nach Atomrecht. |
| 2007 | Antrag auf endgültige Schließung der Anlage durch das Helmholtz-Zentrum München (HMGU – bis zum 31.12.2007 GSF) |
| 2004 | Abschluss der Verfüllung der Hohlräume in der Südflanke (insgesamt mehr als 2,2 Mio. Tonnen Salz) |
| 1995 | GSF stellt ein Konzept zur Schließung vor und beginnt Maßnahmen zur Stabilisierung durch Verfüllung von Hohlräumen mit Material aus dem ehemaligen Kalisalzbergwerk Ronnenberg |
| 1995 | Ende der Forschungsarbeiten der GSF |
| 1988 | Entdeckung eines Lösungszutritts an der Südflanke |
| 31.12.1978 | Ende der Einlagerung radioaktiver Abfälle, Fortführung von Forschungs- und Entwicklungsarbeiten |
| 29.12.1975 | Genehmigung (zeitlich befristet bis zum 31.12.1978) für die dauerhafte Einlagerung von insgesamt 250.000 Curie (inkl. 3 Genehmigungsnachträge) |
| 27.07.1971 | Erteilung einer Genehmigung für die dauernde Einlagerung schwachradioaktiver Abfälle nach § 3 StrlSchV, begrenzt auf insgesamt 40.000 Curie und zeitlich befristet bis zum 31.12.1975 Zeitgleich Genehmigung zur „Versuchseinlagerung von mittelradioaktiven Rückständen“ mit einer Gesamtaktivität von 500.000 Curie nach § 3 StrlSchV, zeitlich befristet bis zum 31.03.1977 (inkl. 3 Genehmigungsnachträge), zusätzlich Erteilung einer atomrechtlichen Aufbewahrungsgenehmigung nach § 6 Atomgesetz. |
| 28.10.1970 | Erteilung der Genehmigung für die 4. Versuchseinlagerung |
| 24.04.1969 | Erteilung der Genehmigung für die 3. Versuchseinlagerung |
| 21.09.1967 | Erteilung der Genehmigung für die 2. Versuchseinlagerung |
| 04.04.1967 | Beginn der Einlagerung von schwachradioaktiven Abfällen |
| 22.03.1967 | Genehmigung des Betriebsplans der GSF für die erste Versuchseinlagerung und zum Umgang mit radioaktiven Stoffen nach § 3 der 1. Strahlenschutzverordnung (StrlSchV) vom 24.06.1960 durch das Bergamt Wolfenbüttel, begrenzt auf max. 1.700 Abfallgebinde und eine Gesamtaktivität von 20 Curie. |
| 1965 | Die Gesellschaft für Strahlenforschung (GSF) kauft das Salzbergwerk im Auftrag des Bundes für Forschungszwecke |
| 1906-1964 | Industrielle Nutzung der Asse als Salzbergwerk (Kali- und Steinsalz) |