Fig. 1. In der ersten Phase wurden über den noch flach lagernden Zechsteinsedimenten der Untere und Mittlere Buntsandstein mit einer Gesamtmächtigkeit von ca. 600 m abgelagert.

Fig. 2. Am Ende des Keupers ist bereits ein Salzkissen zu erkennen. Im Scheitelbereich des Kissens sind die inzwischen abgelagerten Sedimente vom Oberen Buntsandstein bis zum Keuper geringer mächtig als an den Flanken. Es entstehen bereits einzelne Brüche.

Fig. 3. Am Ende der Unterkreide begann die Bildung des eigentlichen Salzstocks. Das Salz durchbrach das Deckgebirge. Die Zufuhr von Salz in den Salzstock erfolgte im wesentlichen von Südosten. In diesem Bereich ist eine sekundäre Randsenke erkennbar.

Fig. 4. Während der Oberkreide erfolgte die Zufuhr des Salzes für den weiteren Salzaufstieg von der NW-Flanke, auf der sich jetzt auch eine sekundäre Randsenke bildete.

Fig. 5. Im Verlauf des Tertiärs und des Quartärs wurde der Salzstock wieder vollständig mit Sedimenten bedeckt. Der eigentliche Aufstieg dauert weiter an. Die Restmächtigkeiten des Salzes außerhalb des Salzstocks schwanken zwischen 100 m und 500 m.