Die Langzeitsicherheit eines Endlagers wird mit einem Multi-Barrieren-Konzept erreicht. Das Barrierensystem isoliert den radioaktiven Abfall von der Umwelt über viele Jahrtausende. In dieser Zeit reduziert sich die Radioaktivität so weit, dass keine Strahlung mehr von den eingelagerten Abfällen auf die Umwelt abgegeben wird.
Durch wissenschaftliche Berechnungen über eventuell mögliche Ausbreitung wurde nachgewiesen, dass in einem Zeitraum bis etwa 10.000 Jahre nach der Endlagerung keine Kontamination der Biosphäre auftritt. Radionuklide mit einem geringen Rückhaltefaktor im Gestein, z.B. Jod-129, breiten sich nur sehr langsam mit der Grundwasser-Fließgeschwindigkeit aus und treten erst nach mehr als 300.000 Jahren wieder in die Biosphäre ein. Selbst dann liegt eine mögliche Strahlenexposition noch im Schwankungsbereich der natürlichen Strahlung.
Alle denkbaren Störfälle während des Betriebes wurden betrachtet (Störfälle bei den einzelnen Transport- und Handhabungsschritten des Einlagerungsablaufes und der damit verbundenen radiologischen Konsequenzen für Betriebspersonal und Umgebungsbevölkerung).
In dieser Störfallanalyse wurde festgestellt, dass die Anlage so ausgerichtet ist, dass Beschädigungen der Anlage und der Endlagergebinde vermieden werden können. Selbst bei eventuellem Austritt von Radioaktivität würden die Grenzwerte der Strahlenschutzverordnung eingehalten werden.
Die radioaktiven Abfälle werden sicher von der Umwelt isoliert.