Seit 1979 wird der an der Elbe im niedersächsischen Landkreis Lüchow-Dannenberg gelegene Salzstock Gorleben auf seine Eignung als Endlager für alle Arten von radioaktiven Abfällen und ausgedienten Brennelementen untersucht. Das Untersuchungsprogramm besteht aus der übertägigen und untertägigen geologischen und bergmännischen Erkundung sowie der Bearbeitung und Bewertung aller Fragen, die für eine spätere Eignungs- und Sicherheitsaussage notwendig sind. Die Ergebnisse der Erkundung und der Sicherheitsanalyse sind die Basis für das Genehmigungsverfahren. Die Erkundungsarbeiten sind seit dem 01.10.2000 für einen Zeitraum von drei bis maximal zehn Jahren zur Klärung der konzeptionellen und sicherheitstechnischen Fragen der Bundesregierung zur Endlagerung unterbrochen.

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