Die grundsätzliche Verlässlichkeit von Aussagen zur schadlosen Beseitigung von hochradioaktiven Abfällen über Jahrmillionen wird in der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert. Namhafte Wissenschaftler bestätigen, dass nach dem heutigen Stand von Wissenschaft und Technik eine sichere Endlagerung der Abfälle möglich ist. Verschiedene gesellschaftliche Gruppen bestreiten dies.

Das Grundprinzip, von welchem man beim Bau eines Endlagers in tiefen geologischen Formationen (in Deutschland: z.B. Salzformationen) ausgeht, ist, sich die Kenntnisse über die Abläufe in der Natur zunutze zu machen und die vorhandenen Abfälle in das Gebirge "einzubauen" und dort zu stabilisieren. Bestrahlte Brennelemente enthalten über 95% Natururan. Insofern ist ein Endlager mit radioaktiven Abfällen mit einer natürlichen Uranlagerstätte vergleichbar.

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